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01.02.2018, 08:00 Uhr
Förderschule am Wasserwerk – Das Schwarze-Peter-Spiel muss endlich ein Ende haben
Pressemitteilung
„Mit den gegenseitigen Schuldzuweisungen muss endlich Schluss sein, um eine schnelle Lösung für die Unterbringung der fünf Klassen der Schule am Wasserwerk zu ermöglichen“, erklärt Bernward Schlossarek, schulpolitischer Sprecher und Vorsitzender der CDU-Fraktion Region Hannover
Oliver Brandt

Nachdem die Landesschulbehörde Bedenken hinsichtlich des von der Region geplanten Standortes in Uetze geäußert hat, muss jetzt schnellstmöglich geklärt werden, ob die rechtlichen und schulfachlichen Bedenken ausgeräumt werden können. Denn fünf Klassen der Förderschule am Wasserwerk verlieren im Sommer ihre bisherigen Räume in der Prinzhornschule, da diese von der Stadt Burgdorf vor rund zwei Jahren wegen der Erweiterung der IGS gekündigt wurden.

Die Region hatte seit der Kündigung verschiedene Alternativen zur Unterbringung der Schülerinnen und Schüler der Schule am Wasserwerk geprüft. Unter anderem wurde die Aufstellung von Containern auf dem Grundstück der Förderschule selbst in Erwägung gezogen, doch eine Genehmigung für diese Maßnahme wurde von der Stadt Burgdorf nicht in Aussicht gestellt. Andere Flächen wurden von der Stadt Burgdorf mangels entsprechender Grundstücke nicht angeboten. Die kurzfristig von Privatleuten angebotene Weide zur Aufstellung von Containern kommt nach Aussage der Stadt Burgdorf nicht in Betracht, da sie die  erforderliche Bauleitplanung nicht bis zum Schuljahresbeginn fertig stellen kann. „Dass für die Schülerinnen und Schüler, die einer besonders intensiven Unterstützung bedürfen, kein Platz in Burgdorf gefunden werden kann, ist nicht nachvollziehbar“, kritisiert Schlossarek. „Die Idee der Stadt Burgdorf, auf dem Gelände der größten Berufsschule Niedersachsens mit über 4.000 Schülerinnen und Schülern die fünf Klassen der Förderschule unterzubringen, ist weder pädagogisch noch organisatorisch zu rechtfertigen.“ In diesem Zusammenhang ist es auch nicht hilfreich, wenn sich die Stadt Burgdorf und die Region Hannover gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben, wer Verursacher der Situation ist.

Alle Beteiligten müssen jetzt den Blick nach vorne richten und zusammen daran arbeiten, zeitnah eine Lösung zu finden, damit den Schülerinnen und Schülern der fünf Klassen der Schule am Wasserwerk zum Schuljahresbeginn ausreichend Unterrichtsräume zur Verfügung stehen, appelliert Oliver Brandt, Regionsabgeordneter aus Burgdorf.

aktualisiert von Oliver Sieke, 01.02.2018, 13:25 Uhr

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