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30.07.2017, 09:00 Uhr | Oliver Sieke
Otzer Raumnot in Schule, KiTa und Sportvereinen
Ortsbürgermeisterin trifft Hendrik Hoppenstedt vor Ort
In Otze kam es am vergangenen Dienstag zu einem regen Austausch zur aktuellen Raumsituation von Sportvereinen (SV Hertha, TTC), KiTa und Schule.


Foto: Oliver Sieke

Neben den Otzern - wie Ortsbürgermeisterin Ulla Träger, Mitgliedern der Sportvereine, Elternvertreter von Schule und KiTa beteiligten sich an der Diskussion auch Gäste von außerhalb: Bundestagsabgeordneter Dr. Hendrik Hoppenstedt sowie der Ratsvorsitzende des Stadtrates Burgdorf Armin Pollehn (selbiger auch Mitglied im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport) waren ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild zu machen.

Gerhard Schmidt (Geschäftsführer und einer der beiden Vorstandssprecher des SV Hertha mit ca. 700 Mitgliedern) nahm dabei insbesondere die Sporthalle ins Visier. Die Sporthalle ist aktuell von Schule, Kindergarten, aber auch von beiden Sportvereinen voll ausgelastet – oft sogar überlastet. Er kommt zu dem Schluss, eine zusätzliche Gymnastikhalle würde hier zu einer deutlichen Entlastung führen. Nur so könne ein attraktives Angebot dauerhaft sichergestellt und eine stabile sowie zukunftsfähige Sportentwicklung ortsnah ermöglicht werden. Hartmut Jung (1. Vorsitzender des TTC) ergänzt, dass die Einrichtung einer Tischtennis-AG wünschenswert sei. Dies sei aufgrund der aktuellen Hallenbelegungszeiten nicht darstellbar.

Schwierigkeiten bei der Erfüllung des Ganztageskonzeptes in der Schule sieht Petra Jung (Leiterin der Abteilung Gymnastik mit ca. 250 Mitgliedern beim SV Hertha und pädagogische Mitarbeiterin der Grundschule): „In den Nachmittagsstunden sind wir eingeschränkt, weil wir dem Wunsch der Schüler nach Bewegungsangeboten nur eingeschränkt, teilweise auch gar nicht nachkommen können. Die Sporthalle bietet einfach nicht genügend Platz für alle.“

Carsten Klein (1. Vorsitzender des Fördervereins der Grundschule) lenkt den Blick auf die Schule. Hier fehlt eine Mensa. Zurzeit stellt der Schützenverein Räumlichkeiten zur Verfügung. Diese befinden sich auf der anderen Seite der Schule. Das berge täglich Gefahrensituationen, so dass die Kinder nur in Betreuung über die Straße gehen dürfen.

Die Stellungnahme der Schulleiter sowie die Schulraumbedarfsplanung zeigen die angespannte räumliche Situation in der Schule auf. Es ist von einem zusätzlichen Bedarf von mindestens zwei Unterrichtsräumen auszugehen, berichtet Ulla Träger. Katja Schmuck-Kühn bestätigt die akute Raumnot auch für die KiTa. Die KiTa im Heeg könne aktuell aus Platzgründen keine Krippengruppen anbieten.

Das Begehren nach neuen Räumlichkeiten erfordert erhebliche finanzielle Mittel. Die Frage bleibt nach der Finanzierbarkeit.
Herr Dr. Hoppenstedt berichtet in diesem Zusammenhang, dass der Bund Zuschüsse in Höhe von 7 Mrd. € beschlossen hat. Von diesen Zuschüsse werden „finanzschwache“ Kommunen profitieren. Welche Kommunen unter diesen Begriff fallen und, ob insbesondere Burgdorf bzw. Otze auf Zuschüsse hoffen können, bleibe abzuwarten. Es sei anzuraten, hier in einem engen Austausch zu bleiben.
Unabhängig davon, woher die Mittel kommen, sind sich alle einig: die dauerhafte Attraktivität eines Ortsteils – wie Otze – ist dann gegeben, wenn der Raumnot konsequent und zeitnah begegnet wird.

aktualisiert von Oliver Sieke, 02.08.2017, 10:00 Uhr

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